Selbsthilfegruppe Fibromyalgie Weil der Stadt

Humor reinigt die Seele. Heute schon gelächelt?

Was ist Fibromyalgie überhaupt? Was bedeutet diese Erkrankung für die Betroffenen? Wer erkrankt an Fibromyalgie?

Die Fibromyalgie ist keine seltene Erkrankung. Nach Schätzung von Fachärzten leiden ca. 3-4% unserer Bevölkerung unter der Fibromyalgie. Das bedeutet für die Bundesrepublik Deutschland über 2 Millionen betroffene Patienten (im Verhältnis Frauen zu Männer 9:1)

Die Erkrankung kann in jedem Lebensalter auftreten, wenngleich die meisten Menschen im mittleren Alter betroffen werden.

Hauptbeschwerden der Erkrankung sind:

Schmerzen in vielen Körperabschnitten, vor allem im Rücken, hier besonders im Bereich der Lenden- und Halswirbelsäule. Meistens schmerzt der gelenknahe Bereich (z.B. Schultern, Ellbogen, Hände etc.). Es treten Muskelverkrampfungen sogar in der Gesichts- und Kiefermuskulatur auf. Die Schmerzen verstärken sich oft bei langem Sitzen ohne Bewegung und längerem Verharren in einer Lage, dadurch auch nachts. Diese Beschwerden bessern sich in der Regel bei leichten Bewegungen.

Außerdem können zahlreiche Begleitsymptome auftreten:

  • Belastungsabhänge Schmerzen mit Druck- oder Berührungsempfindlichkeit
  • Vegetative Symptome: kalte Hände, trockener Mund, Zittern, vermehrte Schweissbildung etc.
  • Funktionelle Störungen: Ein- und Durchschlafstörungen, funktionelle Herzbeschwerden, etc.
  • Psychische Probleme: rasche geistige Ermüd- und Erschöpfbarkeit
  • Antriebsschwäche: verminderte Leistungsfähigkeit, mangelnde Entspannungsfähigkeit, depressive Versimmungen, etc.
  •  Augenbeschwerden: trockene Schleimhäute, Lichtempfindlichkeit der Augen, etc.
  • Sonstige Beschwerden: Muskelschwäche, Morgensteifigkeit, Kopfschmerzen, nächtliches Zähneknirschen, etc.

Die Fibromyalgie ist eine multifaktorielle Krankheit und bedeutet übersetzt:

FASER-MUSKEL-SCHMERZ

Sie ist eine Erkankung von ungeklärter Ursache, bei der vermutich auch die persönliche Veranlagung eine Rolle spielt. Des Weiteren gibt es zahlreiche krankheitsfördernde Komponenten wie z.B. chronischer, schlecht verarbeiteter Stress im häuslichen Alltag, im Berufsleben, eingreifende Veränderungen im sozialen Leben, psychische wie körperliche Überlastung etc.

Die Krankheitsbeschwerden führen oft zu einer deutlichen Einschränkung der beruflichen wie der privaten Aktivitäten, was sich negativ auf das psychische Allgemeinbefinden und die körperliche Verfassung auswirkt.

Die Therapie der Fibromyalgie ruht auf 3 Säulen:

Medikamentöse und physikalische Maßnahmen, sowie psychotherapeutische Begleitmaßnahmen zur Förderung der Schmerzbewältigung.

Im Vordergrund sollten folgende Therapieansätze stehen:

  • Soziale Therapie mit Aufklärung des Patienten und des sozialen Umfeldes
  • Stressabbau
  • Körperliche Stärkung
  • Ernährungsumstellung -basenreiche Ernährung
  • Medikamentöse Behandlung


Bitte lassen Sie sich von einem ausgewiesenen Schmerztherapeuten beraten!

 
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